Bildung im Freien für freie Bildung

Jede Idee eines Ingenieurs kann nur gut sein wenn [allgemeine] Bildung dahintersteckt.Christoph Achammer, Architekt und Professor für Industriebau

Die Woche der freien Bildung 2010 - 17. bis 21. Mai

Vorlesungen sind öffentlich und alle können daran teilnehmen. So weit die Theorie – nicht erst seit den letzten Diskussionen um sinnlose Zugangsbeschränkungen und noch immer nicht vollständig abgeschaffte Studiengebühren an Österreichs Universitäten ist klar, dass dieses Ideal in großer Gefahr schwebt. Zeit also, um etwas dagegen zu unternehmen.

Bereits zum dritten Mal veranstalten HochschülerInnenschaften aus ganz Österreich in diesem Jahr die Woche der freien Bildung. Dabei werden Vorlesungen aus den Hörsälen nach draußen verlegt, um den hohen öffentlichen Stellenwert der Bildung zu verdeutlichen. Menschen, die wenig oder nichts mit Universitäten zu tun haben sollen erfahren, was es bedeutet, dort zu lehren bzw. zu lernen. Damit soll eine öffentliche Bewusstseinsbildung erreicht und das allgemeine Verständnis für unsere Anliegen erhöht werden.

In Wien, Graz, Klagenfurt und Salzburg werden Vortragende vom 17. bis 21. Mai öffentliche Plätze zu Orten der Bildung und der Kunst verwandeln. Vorlesungen, Übungen, Spezialvorträge, Aktionen und Diskussionen werden das Bild prägen. Dabei ist die Teilnahme der PassantInnen nicht nur geduldet sondern ausdrücklich erwünscht!

Unsere Hoffnung auf eine nachhaltige Finanzierung der Universitäten wird sich damit nicht erfüllen lassen. Sehr wohl aber wird die Aufmerksamkeit einer größeren Personengruppe auf die derzeitige mangelhafte Situation gezogen. Allein dies ist ein wichtiger Schritt in unser aller Zukunft.